Pfarrer Martin Ufer

Gottesdienst, Pfingsten 2020

bald blühen sie wieder – meine Lieblingsblumen in unserem Garten. Die Nachtkerzen sind wieder da. Dabei haben wir sie noch nicht einmal ge-pflanzt oder ausgesät. Irgendwann waren sie einfach da. Und seitdem freue ich mich an ihnen. Ursprünglich stammt die Pflanze aus Nordamerika, kam aber bereits im 17. Jahrhundert nach Europa und ist seitdem fester Bestand-teil unserer heimischen Flora. Gesund soll sie auch noch sein. Das Nacht-kerzenöl, das aus den Samen gewonnen wird, wirkt beruhigend auf emp-findliche Haut und soll in einigen Fällen sogar zur Linderung bei Neuro-dermitis beitragen.

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Pfarrer Martin Ufer

Gottesdienst, 17. Mai 2020

die Sonntage vor und nach Ostern haben ja lateinische Namen. Diese Namen leiten sich jeweils von Anfang des Psalms ab, der dem Sonntag zugeordnet. Zum Beispiel heißt der dritte Sonntag der Passionszeit „Okuli“, das bedeutet meine Augen. Der Psalm für den Sonntag beginnt mit den Worten „Meine Augen sehen stets auf den Herrn“. Der zweite Sonntag nach Ostern heißt „Quasimodogeniti“ und der Psalm beginnt mit den Worten „Quasimodo geniti infantes“, „wie neugeborene Kinder …“.

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Pfarrer Martin Ufer

Gottesdienst, 03. Mai 2020

jauchzet Gott. Diese Worte aus dem 66. Psalm haben dem dritten Sonntag nach Ostern seinen Namen gegeben. Dieser Sonntag lobt mit seinen Texten und Liedern Gottes gute Schöpfung. Die alttestamentliche Lesung erinnert an die Erschaffung des Menschen. Der Wochenspruch vergewissert uns, dass wir durch die Taufe neue Menschen geworden sind. Durch den Rückblick auf das Osterfest wird unsere Hoffnung gestärkt, dass Gott neues Leben schaffen kann und will.

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Mein Ostern 2020

Moritz Adler Dieses Jahr war das Osterfest für viele vermutlich ein bisschen anders als die letzten Jahre, so auch bei mir. Wir sind an Ostern oft im Urlaub, was dieses Jahr leider nicht ging. Trotzdem haben wir das Beste daraus gemacht und die Zeit genossen. Meine Eltern hatten frei und mussten nicht arbeiten, weshalb wir…

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Pfarrer Martin Ufer

Gottesdienst, 19. April 2020

Ostern, zurückgezogen, hinter verschlossenenTüren. – Die Jünger sind am Abend in einem Raum versammelt, sie haben sich eingesperrt, aus Furcht wie es heißt. Furcht vor dem, was sie draußen womöglich erwartet. Die Ereignisse der vergangenen Tage stecken allen noch in den Knochen, die Verurteilung, die Qualen, die Kreuzigung Jesu. Der Schock und die Angst sitzen tief.

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