Dr. Michael Franz

Osterbrief des Fördervereins Stiftskirche

Christus spricht:Ich war tot, und siehe,ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeitund habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. Offb 1, 18b Liebe Mitglieder des FöVe Stiftskirche, dieses Osterfest ist bislang einmalig. So etwas gab es noch nie. Keine Gottesdienste in unserer Stiftskirche. Kein Osterfeuer in der Osternacht. Kein Ostereiersuchen der Kinder nach dem…

Pfarrer Martin Ufer

KARFreitag

KarFreitag, 10. April 2020 Den heutigen Gottesdienst aus der Stiftskirche leitet unser Gemeindepfarrer Martin Ufer. An der Orgel spielt unser Kantor Professor Dr. Jörg Abbing. Gesang: Anne Melzer. Wir bitten im Vorfeld um Entschuldigung für den nicht so guten Ton bei der Aufnahme unseres Pfarrer bedingt durch einen technischen Defekt. Das Eingangsstück: Johann Sebastian Bach…

Kommunizieren in der Corona Krise

Für die Kinder und Erzieherinnen der Tagesstätte kam es Anfang März sehr überraschend zur Schließung der Einrichtung. Das war für alle eine neue sehr ungewöhnliche und teils überfordernde Situation. Nicht von allen Eltern und Kindern konnte sich das Personal persönlich verabschieden. Zurück blieb ein mulmiges Gefühl im Bauch oder auch Ängste. Was nun? Keine wusste…

Pfarrer Martin Ufer

Gottesdienst in der Stiftskirche – 5. April 2020

normalerweise haben wir hier in der Gemeinde, gerade jetzt im Frühling, Taufen und Hochzeiten. Bei solchen Gelegenheiten habe ich dann immer wieder Stammbücher in der Hand, so wie dieses hier. Allerdings wird das weniger. Viele Paare lassen sich nur noch eine Hochzeits- oder eine Geburtsurkunde ausstellen. — Ich finde das eigentlich schade. Ich kann mich nämlich noch gut erinnern, wie ich als Kind im Wohnzimmerschrank einige alte Familienstammbücher gefunden habe, die ein paar Generationen abgedeckt haben. Ich habe dann zusammen mit meiner Mutter die Bücher durchgesehen. Da gab es einen Jakob, eine Käthe oder eine Luwis-oma; und meine Mutter hat mir zu jedem einzelnen etwas erzählen können. Irgendwann haben wir dann noch eine Kiste mit alten Fotos dazu genommen und so haben meine Vorfahren, die ich ja nie kennen gelernt hatte, plötzlich ein Gesicht bekommen. Ich habe damals zum ersten Mal bewusst wahrgenommen, dass ich in einer langen Reihe von Menschen stehe, die mir vorausgegangen sind, und mit denen ich überraschend viel gemeinsam habe. Mit einer Art Stammbuch haben wir es in unserem heutigen Bibeltext zu tun:

Pfarrer Martin Ufer

Gottesdienst in der Stiftskirche

als Konfirmand gab es für mich im Gottesdienst zwei Herausforderungen. Das eine war natürlich die Predigt, von der ich nur wenig verstanden habe. Das andere war offen gestanden das Fürbittengebet, das in meiner Heimatgemeinde immer ziemlich lang war, zumindest habe ich das damals so empfunden. Es hat eine Weile gedauert, bis mir klar wurde, dass es ein ganz wichtiges Kennzeichen von uns Christenmenschen ist, dass wir über den Tellerrand hinausschauen, dass wir die Not und die Bedürfnisse der Menschen um uns herum und weltweit in den Blick nehmen und für sie beten. Die Fürbitte hat eine lange biblische Tradition; wir denken da zum Beispiel an die Fürbitte die Abraham für die Menschen von Sodom vor Gott bringt. Wir denken an Moses Fürbitte für die Israeliten um Erlösung von der Schlangenplage Wir denken auch an die vielen Fürbitten des Apostels Paulus für seine Gemeinden in Rom und anderswo. In dem Text, den wir heute hören wollen, geht es auch um Gebet und Fürbitte; hier speziell für die Kranken: